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Satzung:

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft
  1. Der Verband führt den Namen „Interaktiver-Budo-Verband e.V.“
  2. Der Verband hat seinen Sitz in Duisburg, hier ist auch der Gerichtsstand.
  3. Das Geschäftsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr.
§2 Zweck des Verbandes
  1. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Ziel und Zweck des Verbandes ist es, den Budo Sport zu fördern, Budo- Meisterschaften auszutragen, Dan Prüfungen abzuhalten und jährlich eine Deutsche Meisterschaft auszuführen. Die qualifizierten Sportler bilden dann eine Nationalmannschaft, die an Europa- und Weltmeisterschaften von Weltverbänden teilnimmt.
  2. Der Verband ist selbstlos tätig; Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mittel des Verbandes. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, begünstigt werden.
  4. Bei der Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Verbandes an den Deutschen Sportbund, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§3 Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Verbandes können alle Vereine, Sportschulen, Freizeit- und Breitensportgemeinschaften werden, die eine Mindestmitgliederzahl von 10 Personen melden kann.
  2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand bzw. an den Geschäftsführer gerichtet werden soll.
  3. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen, die Ablehnung des Antrages ist nicht anfechtbar; ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  4. Der Verband besteht aus:
    • Ehrenmitgliedern
    • Vereinen, Sportschulen, Freizeit- und Breitensportgemeinschaften
§4 Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Austritt oder Ausschluss
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche, eingeschriebene Erklärung dem Vorstand.
  3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn die am Jahresende fälligen Beiträge Jahressichtmarken) nicht entrichtet, oder Passgebühren und Prüfungsmarken nicht bezahlt wurden.
  4. Ein Mitglied kann auch ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Verbandssatzung verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand, mit Beschlussfassung wird der Ausschluss wirksam. Gegen diesen Beschluss kann keine Berufung eingelegt werden. Beitragspflicht des ausgeschlossenen Mitgliedes besteht weiter wie unter Abs. 2.
§5 Mitgliedsbeiträge
  1. Ein pauschaler Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
  2. Die Mitglieder verpflichten sich, für sämtliche Mitglieder ihrer Schule / Abteilung bzw. ihres Vereines einmalig einen Pass und pro Jahr eine Jahressichtmarke zu erwerben.
  3. Für Prüfungen sind ausschließlich die Urkunden des IBV zu nutzen.
  4. Die Kosten für Pässe, Jahressichtmarken und Urkunden werden vom Vorstand festgelegt.
§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Aktivitäten des Verbandes teilzunehmen.
  2. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verband die vom Vorstand erlassene Sportordnung zu beachten.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verband nach außen so zu vertreten, dass nicht gegen die Interessen des Verbandes verstoßen wird.
§7 Organe des Verbands
  1. Organe des Verbandes sind der Vorstand, der Geschäftsführer und die Mitgliederversammlung.
  2. Die Mitgliedschaft in den Organen zu Abs. 1, hier: Vorstand kann erst nach 2-jähriger Verbandszugehörigkeit erfolgen.
§8 Der Vorstand
  1. Der Vorstand ist für alle den Verband betreffenden Angelegenheiten zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ des Verbandes übertragen sind. Er hat insbesondere die Aufgaben:
    • Vorbereiten und Einberufen der Mitgliederversammlung
    • Aufstellung der Tagesordnung
    • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
    • Vorbereitung des Jahresbericht und der Jahresabrechnung
    • Beschlussfassung über Beiträge
    • Bestellung und Entlassung des Geschäftsführers
  2. Der Gesamtvorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, und dem Geschäftsführer.
  3. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer. Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den 1. Vorsitzenden oder den Geschäftsführer.
  4. Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit; bei Stimmgleichheit, die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit, die des 2. Vorsitzenden. Die Sitzung des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden.
  5. Die Einberufungsfrist soll eine Woche betragen. Eine Tagesordnung wird nicht gefordert.
  6. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur nächsten Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.
  7. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen. Verschiedene Vorstandsämter können nicht durch eine Person durchgeführt werden.
  8. Der Geschäftsführer vertritt den Vorstand nach außen. Die Vertretungsmacht des Geschäftführers ist mit Wirkung gegen Dritte gem. §26 Abs. 2 beschränkt auf 1500,- Euro. Darüber hinaus ist eine schriftliche Zustimmung des Vorstandes erforderlich.
§9 Der Geschäftsführer
  1. Der Geschäftsführer wird ohne Wahl vom Vorstand bestellt und in der Mitgliederversammlung von den anwesenden Mitgliedern bestätigt.
  2. Der Vorstand delegiert alle rechtsverbindlichen Geschäfte und Aufgaben des Vorstandes gem. §8 Abs. 1 der Satzung an den Geschäftsführer, soweit dies zur satzungsgemäßen Geschäftsführung des Verbandes nötig ist. Dazu können sämtliche rechtsverbindlichen Unterschriften durch den Geschäftsführer getätigt werden.
  3. Der Geschäftsführer führt die Verbandskasse und berichtet dem geschäftsführenden Vorstand.
  4. Die Amtszeit des Geschäftsführers ist nicht beschränkt.
  5. Der Geschäftsführer kann vom Vorstand seines Amtes enthoben werden, sofern der Beschluss einstimmig ist.
§10 Die Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr vom Vorstand oder dem Geschäftsführer unter Einhaltung einer Frist 30 Tagen durch Briefsendung einzuberufen. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgesetzt. Jedes Mitglied kann eine Ergänzung schriftlich bis zu zwei Wochen beantragen.
  2. In der Mitgliederversammlung hat jeder Verein ein Stimmrecht. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
  3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung.
  4. Die Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand.
  5. Die Mitgliederversammlung ist weiter zuständig für die Wahl und die Abberufung des Vorstandes in den Jahren, in denen diese Organe zu wählen sind.
  6. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen, stimm-berechtigten Mitglieder.
  7. Bei einer Satzungsänderung ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenden Mitgliedern erforderlich, die stimmberechtigt sind.
  8. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine Stimmmehrheit von 4/5 der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erfolgen.
  9. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.
  10. Es wird durch Handzeichen abgestimmt.
  11. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen, wenn dies das Interesse des Verbandes erfordert.
  12. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden, sollte dieser nicht erreichbar sein, durch den Geschäftsführer eingeleitet.
  13. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung fertigt der Schriftführer eine Niederschrift. Die Mitschrift ist vom Protokollführer, sowie von einem Vertreter der Vorstandes zu unterzeichnen und den Mitgliedern zur nächsten Jahreshauptversammlung vorzulegen
§11 Auflösung des Verbandes
  1. Die Auflösung des Verbandes erfolgt unter den in §10 Abs. 7 angegebenen Verhältnissen.
  2. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt nach Tilgung der Verbindlichkeiten, die durch den Vorstand vorzunehmen ist, das Vermögen des Verbandes an den Deutschen Sportbund, der dieses Geld unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§12 Haftung
  1. Der Verband haftet, über die Haftung einer etwaigen Versicherung hinaus, gegenüber seinen Mitgliedern nicht für bei den Sportstunden oder bei Veranstaltungen des Verbandes eingetretene Unfallfolgen. Eine Haftung des Verbandes für Diebstahlschäden anlässlich einer Sportveranstaltung ist ausgeschlossen.
§13 Salvatorische Klausel
  1. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages einschließlich dieser Regelungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, oder sollte der Vertrag eine Regelungslücke enthalten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.
§14 Inkrafttreten
  1. Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung vom 26. Juni 2005 in Kraft